Ich bin bei euch

Wir waren gerade an Mikels Grab. Es ist immer noch mit Kränzen und Blumen übersät. Ich kann es kaum glauben, dass darunter, unter einer Erdschicht, mein Enkelkind liegt. Tot. Nie wieder wird er mir am Telefon sagen: „Hallo Oma! Wie geht es dir, was macht ihr heute Schönes?“ Nie mehr wird er Weihnachten mit uns am Tisch sitzen und uns sein Lächeln schenken.

Aber wie unbegreiflich und grausam es auch ist, es bleibt real und unabänderlich. Mikel ist nicht mehr da. Und ja, wenn ich könnte, würde ich ohne zu zögern den Platz mit ihm tauschen. Aber das Leben fragt nicht nach unserem Willen.

 

 

 

 

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