Persönliches

Dieser Text, ursprünglich mit der Überschrift „Gedanken zur späten Stunde“, stammt aus meiner alten Schreibwerkstattmappe. Als ich ihn las, dachte ich, wenn ich ihn etwas überarbeiten und anpassen würde, könnte er vielleicht noch lesenswert sein. Jetzt frage ich mich allerdings, was ich damit eigentlich sagen wollte, damals, vor mehr als 30 Jahren. Hm …

Die meisten Leserinnen und Leser, die meine Homepage besuchen, kennen, wenn auch nur grob, meine familiären Verhältnisse. Nach der Veröffentlichung meines autobiografischen Buches haben sich einige Familienmitglieder, darunter zwei meiner Geschwister, von mir distanziert. Ich wurde sozusagen aus der Verwandtschaftsliste gestrichen.

Diesen Beitrag meiner Enkelin möchte ich gern, ohne große Worte, hier rebloggen – mit Julias Einverständnis.

Nicht zum ersten Mal greife ich das Thema Winter in meinem Blog auf. Jetzt haben wir sie auch wieder – diese Jahreszeit, kälter als üblich. Meine Frau und ich haben uns sogar Mützen gekauft, ein ungewohnter Anblick, denn bisher hatten wir nie das Bedürfnis danach. Was meint ihr, welche Mütze gehört zu meinem Kopf?

Es ist sechs Jahre her, dass die Schreiblust auch meine Enkeltochter ergriff. (Liegt es in den Genen, oder habe ich sie bloß angesteckt?) Mit ein wenig Hilfe von mir entstanden damals einige Kurzgeschichten – die ersten zarten Versuche, die Welt in Worte zu fassen. Eine davon fand sogar ihren Weg in die Geschichtensammlung „Überall ist irgendwo“ und in eine Zeitschrift. Ich war stolz, und sie war es auch – das Leuchten in ihren Augen ist auf den Fotos nicht zu übersehen.

Ein Feedback von Ramona K. zu meinen Büchern, insbesondere zu „Andersrum“ und „In der sibirischen Kälte“.

Als der Moderator in Potsdam vor dem Leseauftritt Rücksprache mit mir hielt, lagen bereits einige Notizen vor ihm. Es war natürlich nicht schwer, etwas über mich herauszufinden – dank meiner Homepage und meiner Blogs. Auch über meinen Musikgeschmack hatte er sich informiert, deutete ihn jedoch so, als würde ich gregorianische Gesänge mögen. Ich versuchte ihm zu erklären, welche Musik mich am meisten bewegt, aber so richtig verstanden hat er es nicht. Jedenfalls kannte er weder...

Bad Sooden-Allendorf … diesen Ort erkläre ich hiermit zu meiner Urheimat. Das klingt ein wenig pathetisch, ich weiß. Doch schon bei meinem ersten Besuch im Sommer 2021 habe ich diese alte Stadt in Hessen ins Herz geschlossen und dort verankert – als meine verlorene und wiedergefundene Heimat. Es ist so, als ob mein Herz die Fühler ausgestreckt, seine Wurzeln in diesem Ort ertastet und sich damit verbunden hätte. Auch das klingt pathetisch – aber ich kann dieses eigenartige, innige...

Ich habe eine Sehstörung, die als Hornhautverkrümmung, Stabsichtigkeit oder Astigmatismus bezeichnet wird. Schon als Kind hatte ich meine Schwierigkeiten damit. Um in der Schule von der Tafel besser ablesen zu können, war ich immer gezwungen, in der ersten Reihe zu sitzen.

Auf der Website Seelenschreiberei ist ein Interview veröffentlicht worden, in dem ich erzähle, wie ich zum Schreiben gekommen bin, was es für mich bedeutet, aber auch ein wenig über mich selbst. In der Hoffnung, dass es mir gelungen ist, bedanke ich mich ganz herzlich bei Anina für die interessanten Fragen und vor allem für die großartige Gelegenheit, meine Antworten mit anderen zu teilen. Hier geht es zum Interview: Schreiben bedeutet, sich mitzuteilen.

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