Autobiografisches


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Im Schatten

(Auch bei Lokalkompass)

 

 Alles, was in Deutschland nicht zu gebrauchen war, ließ ich in Russland zurück, nicht nur materielle Dinge, auch veraltete Lebenseinstellungen und einige Gewohnheiten im Alltag. Nur die Depression konnte ich nicht so einfach loswerden, sie blieb in meinen Schatten versteckt und sobald sie die erstbeste Gelegenheit bekam, trat sie hervor. Lange hatte sie nicht warten müssen, schon bei der Ankunft am 4. Dezember 1992 im Frankfurter Flughafen schlug sie erbarmungslos zu. Seitdem läuft sie zwar meistens nebenher, findet jedoch ab und an immer noch ein passendes Schlupfloch, um sich zu zeigen und mir den Weg zu erschweren.


Corona und die Diktatur

 

Auch bei Lokalkompass)

 

Was passiert da gerade in Deutschland, in der ganzen Welt? Wir alle befinden uns in einer Krise, die großen Schaden anrichtet. Man kann sie Pandemie, man kann sie Covid-19, man kann sie Corona nennen – die Bezeichnung ändert diesen Zustand nicht. Menschen sterben, die Wirtschaft leidet, Unternehmen werden insolvent. Das unsichtbare Virus spaltet gleichwohl unsere Gesellschaft und ruft eine Vielzahl Querdenker hervor, deren Sichtweise größtenteils extremer Natur ist. Da wird Corona-Impfung mit Mord gleichgestellt und Quarantäne mit einem Konzentrationslager verglichen. Es wird behauptet, Corona-Pandemie sei bloß ein Trick, ausgedacht und verbreitet von einer geheimen Weltmacht, um die Bevölkerung der Erde zu versklaven, und die Regierung Deutschlands gehöre dazu.


Das Grab meiner Mutter

 

(Auch bei Lokalkompass)

 

 ... Eigenartig, dass das Land mir erst im Nachhinein wie ein Albtraum vorkommt. Als ich noch dort lebte und keine Alternativen kannte, schien mir mein Leben normal zu sein. Ich hatte zu arbeiten und meine Kinder zu versorgen, mich um meinen Mann zu kümmern und meine Freundschaften zu pflegen. Natürlich hatte ich reichlich Kummer, aber auch viele Glücksmomente. Was der Sozialismus wirklich bedeutet, zeigte sich den Menschen erst in den letzten Jahren der Sowjetunion ...


Für die Ewigkeit

 

(Auch bei Lokalkompass)

 

Sie läuft stetig weiter - die Zeit, unerbittlich, unbeeindruckt von Katastrophen und Geschehnissen des menschlichen Daseins. Sie lässt sich nicht abstellen, neu aufziehen oder anhalten. Man hat sogar den Eindruck, ihre Fahrt nimmt zu, mit jedem gelebten Jahr schreitet sie schneller voran.
Ich blicke zurück auf die breite Zeitspanne von 66 Jahren und denke: Das meiste hast du schon hinter dir, das wenigste bleibt dir noch. Ich suche nach Momenten, die in meinem Leben einmalig waren, nach Augenblicken des vollkommenen Glücks. Welche würde ich verewigen, wenn mir das möglich wäre?


 

Begegnung

 

 

Mailaustausch mit meiner Nichte über einen seltsamen, außergewöhnlichen Traum und seine Bedeutung.


Auf dem Weg

(Auch bei Lokalkompass)

 

Wie oft stehen wir Menschen vor einer Entscheidung, die unser Schicksal beeinflusst und dem eigenen Leben eine völlig andere Richtung gibt, oder aber uns – fast ohne eigenes Zutun – nur ein paar Schritte weiter auf dem Weg geleitet, den wir ohnehin schon eingeschlagen haben.

Auch in meinem Leben gab es kleinere, auf den ersten Blick, kaum bedeutsame Wendungen, und es gab solche, die mir viel abverlangten, alles aufwirbelten und die Zukunfts-Karten neu mischten.


Sie war meine Rettung

 

Beitrag zur Blogparade des Q5-Blogs zum Thema: Erinnerungen + Freundschaft

 

"Freundschaft ist etwas sehr, sehr wertvolles, und manchmal muss man auch um sie kämpfen, sich für sie einsetzen, sie verteidigen."

 

 


Der Pelzmantel

 

Beitrag zur Blogparade des Q5-Blogs zum Thema: Erinnerungen + Gerüche.

 

Die Augen geschlossen, lasse ich mich abermals in meine Kindheit versetzen, diesmal, um die vergessenen Gerüche hervorzuholen und sie einzuatmen.
Ein warmer, etwas herber, etwas staubiger, aber keineswegs unangenehmer Geruch weht mir in die Nase und verbindet mich augenblicklich mit einem weiten Land – mit Sibirien, Sibirien der Winterzeit …

 


Das Wetter und ich

 

(Auch bei Lokalkompass)

 

Eins muss ich gestehen – es gibt da etwas, was mir doch aufs Gemüt drückt. Schnee und die Kälte – die mag ich nicht. Erinnert mich zu sehr an die vergangenen Winter in Sibirien …


Meine Mutter und ich

 

„Besonders glücklich bin ich aber, wenn einer glücklich ist, den ich liebe.“

Sei Shōnagon

 

 … Ein Zitat, das ich vor vielen Jahren entdeckte. Diese Worte berührten mich sehr, ließen mich innehalten, in mich hineinhören und sie als (m)eine persönliche Wahrheit erkennen.


Die Ferndiagnose

 

Obwohl ich mich zunächst entschlossen hatte, dem keine Beachtung zu schenken und mich nicht aufzuregen, merke ich, dass es mir doch keine Ruhe gibt. Also habe ich entschieden, die Sache auf eine andere, auf meine Art abzuhacken – indem ich meinen Gedanken hier freien Lauf lasse.


Fortitudo

 

... Es war eine schöne Zeit, gefüllt mit Ausflügen und anregenden Gesprächen - über die Vergangenheit, über Bücher und das Schreiben, aber auch über Dinge, die uns Menschen bewegen und uns am Herzen liegen. Auch zu dem Thema Spiritualität hatte jede von uns etwas beizutragen.


So war es und so ist es - Im Krankenhaus

 

(Auch bei Lokalkompass)

 

Sechsundzwanzig Jahre schon lebe ich in Deutschland und muss zugeben, ich vergleiche immer noch – dieses Land mit dem anderen, den ersten Teil meines Lebens mit dem zweiten. Das geschieht ohne mein Zutun, die Gedanken sind einfach da – beim Einkaufen, beim Bus- oder Zugfahren, bei alltäglichen Erledigungen. Ich finde die Unterschiede stets aufs Neue erschreckend und bedrückend.


Ein Tag von vielen

 

 

Es gibt Tage, an denen ich schon beim Aufwachen weiß – dieser wird nicht gut …


Zersplittert

 

Zum ersten Mal wurde ich damit im Alter von neunzehn Jahren konfrontiert. Es war als ob sich plötzlich ein Aktenvernichter in meinem Kopf aktivierte, der meine Gedanken, Empfindungen und Erinnerungen lautlos kleinhackte. Wie vom Donner gerührt, verstand ich in dem Augenblick nicht, was da in meinem Hirn abgeht, und als nach relativ kurzer Zeit (Minuten, Stunden?) der ‚Aktenvernichter‘ verschwand und den Platz für normale Gedanken wieder freigab, war ich sehr erleichtert. Ich schrieb diese Merkwürdigkeit meiner Müdigkeit zu – ich fühlte mich an dem Tag wirklich ziemlich erschöpft und zerschlagen …


Von Umarmungen und anderen Herzlichkeiten

(Auch bei Lokalkompass)

 

Es war nicht nur der Sprung in eine fremde Welt, es war das Eintauchen in eine andere Atmosphäre … damals, vor 25 Jahren. In eine wärmere Atmosphäre, sowohl im wahrsten als auch übertragenen Sinne. Schon von dem Moment an, als wir das Areal der Lufthansa im Moskauer Flughafen Domodedowo betraten, spürte ich sie – die Veränderung ...


 Meine Schwester und das schwarze Schaf

 

 

Viel Vergnügen mit den Schafen 😉


Die Reise zurück

Wo ich einmal war

 

... Ich wollte nie wieder nach Russland, nie wieder ...
Am 10. August 2003 saß ich mit zwei Begleiterinnen im Flieger nach Wien, wo wir in eine Maschine der Lufthansa umstiegen, und nachmittags befanden wir uns schon im Airport Scheremetjewo ...

Ich weiß, das muss ich jetzt erklären ...
Ein Reisebericht mit zahlreichem Fotomaterial.


Charlie

 

Sein Leben begann auf einem Bauernhof, wo es auch gerade enden sollte. Der Bauer war nämlich im Begriff, das Katzen-Baby zu ertränken, als er zufällig von einer Fremden dabei erwischt wurde. Sie rettete das Kätzchen, nahm es zu sich nach Hause und nannte es Charlie ...


Tante Rosa

 

Schon der Titel dieser Geschichte lässt vermuten, dass ich nach meiner Tante genannt wurde. Und so ist es auch. Sie war praktisch meine Hebamme. Ich bin nicht im Krankenhaus, sondern zu Hause geboren, zu welcher Tageszeit, ist mir zwar nicht bekannt, aber ich weiß, dass sie die Geburt begleitete und Mutter und Kind die ersten Tage betreute.


Wintergedanken

 

Wie verschieden der Winter sein kann - in verschiedenen Lebensabschnitten, in verschiedenen Ländern. Auch die Stimmung verändert den Winter, lässt ihn anders wirken ...

 

Dieser Text ist auch im Buch "In der sibirischen Kälte" zu finden.

ISBN 978-3-903056-85-5

 


Jolka

 

Das aufregendste Fest meiner Kindheit. Mit Jolka, Ded Moros und Snegurotschka. Und einer Tüte voller Leckereien ...
Wie langweilig, würden die heutigen Kinder sagen.
Aber Freude pur und einmalig, würden die kleinen Sibirier aus dem Jahre 1960 antworten ... Und köstlich!

 

Dieser Text ist auch im Buch "In der sibirischen Kälte" zu finden.

ISBN 978-3-903056-85-5