Rosa Ananitschev


Autorin Rosa Ananitschev. Foto von Oliver Pohl, Hemer
Foto: Oliver Pohl

Wer bin ich? ...

 

Es ist gar nicht so einfach, sich selbst zu beschreiben. Aber ich fange mal mit den wichtigsten Daten meiner Biografie an.

 Geboren bin ich 1954 in Schönfeld – einem kleinen Dorf im Omsk-Gebiet (Westsibirien). Meine Eltern Ida und Jakob Schütz waren deutscher Abstammung und wie so viele in Russland haben sie einiges mitgemacht – zu Stalins Zeiten und zu anderen auch.

1992 kam ich nach Deutschland – mit Mann und Kind. Nein, tatsächlich waren es zwei Kinder, zwei Söhne, die natürlich jetzt erwachsen sind. Ich bin sogar schon Großmutter von zwei bezaubernden Enkelkindern.

Von meinem Ehepartner (einem sehr liebenswerten Mann) habe ich mich 1997 getrennt, und obwohl ich seitdem in einer gleichgeschlechtlichen, mittlerweile eingetragenen Partnerschaft lebe, hatte ich ihn aus Liebe geheiratet, nicht weil es die Norm war. Nun, wir wissen ja alle – das Leben ist voller Überraschungen.

Eugen Ananitschev starb im April 2005, in meinem Herzen wird er jedoch für immer den Platz eines ganz besonderen Menschen und meines besten Freundes behalten.

Von Beruf bin ich Bibliothekarin, habe 18 Jahre in meiner ersten Heimat in diesem Beruf gearbeitet und auch in der zweiten bin ich schon viele Jahre als Assistentin in einer Stadtbücherei im Sauerland tätig.

In der Grundschule habe ich zum ersten Mal entdeckt, wie aufregend es ist, eigene Gedanken auf einem weißen Blatt aufschreiben zu können. Diese Liebe zum geschriebenen Wort, zum Papier und zum Buch hat mich in Deutschland wieder dazu verleitet, mit dem Schreiben anzufangen. Was daraus geworden ist, seht ihr ja.

Passend dazu auch dieser Blog-Artikel

Für Interessierte gibt es noch viel mehr über mich zu erfahren –

aus autobiografischen Texten und Geschichten


Mai 2016

im Karina-Verlag veröffentlicht

mein autobiografisches Buch:

"In der sibirischen Kälte".


 

 

 

Lesebuch gegen Rassismus:

"Pflücke die Sterne, Sultanim", 1996

(Verlag Heike Wenig, existiert heute leider nicht mehr), mit meinen zwei Beiträgen.

Ein Zeitungsartikel im Stadtspiegel - vor 20 Jahren war das ...