Artikel mit dem Tag "Schreiben"



Dieser Text, ursprünglich mit der Überschrift „Gedanken zur späten Stunde“, stammt aus meiner alten Schreibwerkstattmappe. Als ich ihn las, dachte ich, wenn ich ihn etwas überarbeiten und anpassen würde, könnte er vielleicht noch lesenswert sein. Jetzt frage ich mich allerdings, was ich damit eigentlich sagen wollte, damals, vor mehr als 30 Jahren. Hm …

Wir waren gerade an Mikels Grab. Es ist immer noch mit Kränzen und Blumen übersät. Ich kann es kaum glauben, dass darunter, unter einer Erdschicht, mein Enkelkind liegt. Tot. Nie wieder wird er mir am Telefon sagen: „Hallo Oma! Wie geht es dir, was macht ihr heute Schönes?“ Nie mehr wird er Weihnachten mit uns am Tisch sitzen und uns sein Lächeln schenken.

Diesen Beitrag meiner Enkelin möchte ich gern, ohne große Worte, hier rebloggen – mit Julias Einverständnis.

Den unten angefügten Kommentar zu meinem russischen Text „Белый лист“ finde ich sehr beachtenswert. Er hat mich dazu gebracht, über meine beiden Muttersprachen zu sinnieren. Wenn man das überhaupt so sagen darf, denn Russisch ist streng genommen nicht meine Muttersprache, auch wenn ich damit aufgewachsen bin. Danke, Nell, für deine inspirierenden Gedanken!

Es ist sechs Jahre her, dass die Schreiblust auch meine Enkeltochter ergriff. (Liegt es in den Genen, oder habe ich sie bloß angesteckt?) Mit ein wenig Hilfe von mir entstanden damals einige Kurzgeschichten – die ersten zarten Versuche, die Welt in Worte zu fassen. Eine davon fand sogar ihren Weg in die Geschichtensammlung „Überall ist irgendwo“ und in eine Zeitschrift. Ich war stolz, und sie war es auch – das Leuchten in ihren Augen ist auf den Fotos nicht zu übersehen.

Ein Feedback von Ramona K. zu meinen Büchern, insbesondere zu „Andersrum“ und „In der sibirischen Kälte“.

Erst nachdem man sich mit dem Thema Kindermissbrauch auseinandergesetzt hat, wird man sich der wahren Ausmaße dieses abscheulichsten aller Verbrechen bewusst und fühlt sich einer schwarzen, bodenlosen Ohnmacht nahe.

Spaßeshalber (aber auch mit einem Quäntchen Ernst) und vor allem aus Neugier habe ich ChatGPT gefragt, ob sie Informationen über mich und meine Veröffentlichungen hat, und offen gesagt, nicht wirklich mit einer „wissenden“ Antwort gerechnet. Doch, Überraschung: ich bekam sie! Den Text habe ich ein wenig korrigiert, nämlich: „ist eine autobiografische Erzählung“ in „beinhaltet autobiografische Erzählungen“ geändert (was ja mehr der Tatsache entspricht) und ein paar...

Mit zunehmendem Alter grübelt Mensch häufiger über die Endlichkeit des Lebens nach. Was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr da bin? Was hinterlasse ich, abgesehen von einer Ruhestätte auf dem Friedhof? Dabei meine ich nicht materielle Dinge oder Ersparnisse – davon wird es wahrscheinlich kaum etwas geben. Es geht viel mehr um persönliche, geistige Werte, darum, dass sie nicht nur meinen Angehörigen zugänglich bleiben, sondern auch anderen Menschen, auch wenn sie mich vielleicht nie...

Ein im Internet entdecktes Foto hat meine Aufmerksamkeit erregt und Erinnerungen, mit besonderen Emotionen verbunden, geweckt.

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