Als der Moderator in Potsdam vor dem Leseauftritt Rücksprache mit mir hielt, lagen bereits einige Notizen vor ihm. Es war natürlich nicht schwer, etwas über mich herauszufinden – dank meiner Homepage und meiner Blogs. Auch über meinen Musikgeschmack hatte er sich informiert, deutete ihn jedoch so, als würde ich gregorianische Gesänge mögen. Ich versuchte ihm zu erklären, welche Musik mich am meisten bewegt, aber so richtig verstanden hat er es nicht. Jedenfalls kannte er weder Gregorian noch ERA, ebenso wenig wie Secret Garden oder Lesiëm. Aber sei’s drum.
Die Wahrheit ist: Selbst ich kann meine musikalischen Vorlieben kaum unter einen Kopfhörer bringen. Neben den bereits erwähnten Musikgruppen höre ich gern Enigma, aber auch die elektronischen Kompositionen des Jean-Michel Jarres. Klassische Musik – vor allem, wenn sie neu interpretiert wird – findet ebenso ihren Platz in meinem Herzen. Ich liebe die Klangreisen von Schiller nicht weniger als die Kompositionen der Buddha-Bar- und Café-del-Mar-Reihen. Und ja: Die Panflöte besitzt für mich einen Zauber, dem ich einfach nicht widerstehen kann.



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