Es ist schwer, zurück zur Tagesordnung, zu gewöhnlichen Dingen des Alltags zu wechseln, einfach weiterzumachen. Nach dem tragischen Tod eines so geliebten Menschen ist nichts mehr wie es war. Jede Erinnerung an ihn schmerzt. Die Fotos an der Wand, auf denen Mikel und seine kleine, frisch eingeschulte Schwester fröhlich in die Kamera grinsen, ein anderes, das ihn selbst am ersten Schultag zeigt – man möchte sie lieber nicht ansehen. Er war ein so liebenswerter Junge, von allen und jedem...
Viele, die dies lesen, wissen es bereits. Andere wundern sich vielleicht angesichts des Beitragstitels und des Bildes, aber so fühlen wir uns – als wären wir in ein schwarzes, bodenloses Loch gestürzt. Es ist unfassbar, für alle, die Mikel kennen und lieben gelernt haben. Mein Enkelsohn, der wunderbarste Mensch der Welt, ist nicht mehr da. Von einem Moment auf den anderen hat das Schicksal ihn uns genommen, für immer. Es gibt keinen Trost, nichts, was diesen unendlichen Schmerz lindern...