"Worte statt Wunden"

Eine besondere Veranstaltung steht mir im November bevor, und ich möchte meine Leserinnen und Leser gern darüber informieren.

 

Über meinen Buchshop erhielt ich im August die Anfrage zur Anthologie „Über Mut – Über Leben“ – verbunden mit einer überraschenden persönlichen Nachricht:

Vielleicht wissen einige von euch: Auf meiner Homepage betreibe ich einen kleinen Buchshop, in dem ich meine Bücher und Anthologien (an denen ich beteiligt bin) anbiete. Im August bekam ich die Anfrage zur Anthologie „Über Mut – Über Leben“ mit einer überraschenden persönlichen Nachricht.

 

Die Absenderin, Kriminalhauptkommissarin im Polizeipräsidium Brandenburg (zuständig für Kriminalprävention, insbesondere den Opferschutz), teilte mir mit, dass sie im November eine landesweite Kampagne plant. Das Motto lautet „Worte statt Wunden – Gemeinsam gegen häusliche Gewalt“ und Ziel ist es, die Gesellschaft für das Thema häusliche Gewalt zu sensibilisieren.

 

Im Rahmen der Aktion sollen in verschiedenen Einrichtungen – darunter Schulen der Sekundarstufe II, Seniorenwohnheime, Bibliotheken sowie der Landtag – ausgewählte Textstellen aus einschlägigen Werken vorgelesen werden. Die Lesungen übernehmen Polizeibeamtinnen und -beamte sowie Teilnehmende aus Opferhilfe-Organisationen, begleitet von Polizeibediensteten. Nach den Vorträgen stehen die Beteiligten für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

 

Sie fragte mich, ob aus der Anthologie vorgelesen werden darf und ob ich nicht selbst als Autorin an einer Lesung teilnehmen könnte. Darüber würde sie sich sehr freuen.

Mein erster Gedanke: Oh nein – auf gar keinen Fall! Vorlesen vor Publikum? Obwohl ich es bereits nicht nur einmal getan habe, ist das so gar nicht mein Ding! Ich spürte sofort dieses flaue Gefühl im Bauch. Lampenfieber pur.

 

Beitragsbild von Alexa/Pixabay

Kommentar schreiben

Kommentare: 0