Datscha-Motive

"Die Reise zurück - Wo ich einmal war", Teil 6

Das Wetter war während unseres Aufenthalts in Omsk überwiegend schön und sonnig, perfekt für einen Ausflug ins Grüne, und so lud uns Galja auf ihre Datscha ein. Im Westen assoziiert man das Wort Datscha mit schickem Landhaus, umgeben mit  einem schönen Garten. Jedoch sind die meisten Datschen in Russland  nicht zum Entspannen da, sondern dienen für die Zusatzversorgung mit Kartoffeln, Gemüse und Obst. Es ist harte Arbeit, verbunden mit langen Fahrten, da die Datschen außerhalb der Stadt liegen, und wenn man kein Auto hat, muss man viel Zeit einplanen.

Galina - stolze Besitzerin einer Datscha. Das Häuschen hat sogar zwei Stockwerke.

 

Wir hatten an diesem Tag nicht arbeiten müssen, sondern waren wirklich nur zum Vergnügen da. Es gab reichlich Obst, Gemüse, selbstgemachten Salat und Frikadellen. So eine saftige, köstliche Wassermelone hatte noch keine von uns dreien in Deutschland gegessen.

Eine Flasche Wodka durfte selbstverständlich im Freien - auch zur Wassermelone - nicht fehlen.

In Russland serviert man als Nachtisch oft Gebäck oder Kuchen – mit Tee oder Kaffee. Diese Torte sah toll aus, war aber für unseren Geschmack viel zu süß.

 

Der Ausblick von oben über die Dächer anderer Gartenhäuschen.

 

Fortsetzung folgt

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