Artikel mit dem Tag "russlanddeutsche"



Ida Hetterle im Alter von 14 oder 15 Jahren
Persönliches · 18. Mai 2019
"Besonders glücklich bin ich aber, wenn einer glücklich ist, den ich liebe." Sei Shōnagon ... Ein Zitat, das ich vor vielen Jahren entdeckte. Diese Worte berührten mich sehr, ließen mich innehalten, in mich hineinhören und sie als (m)eine persönliche Wahrheit erkennen.

Persönliches · 10. Februar 2019
Sechsundzwanzig Jahre schon lebe ich in Deutschland und muss zugeben, ich vergleiche immer noch – dieses Land mit dem anderen, den ersten Teil meines Lebens mit dem zweiten. Das geschieht ohne mein Zutun, die Gedanken sind einfach da – beim Einkaufen, beim Bus- oder Zugfahren, bei alltäglichen Erledigungen. Ich finde die Unterschiede stets aufs Neue erschreckend und bedrückend.

Menschsein · 04. August 2018
Es war nicht nur der Sprung in eine fremde Welt, es war das Eintauchen in eine andere Atmosphäre ... damals, vor 25 Jahren. In eine wärmere Atmosphäre, sowohl im direkten als auch im übertragenen Sinne. Schon von dem Moment an, als wir das Areal der Lufthansa im Moskauer Flughafen Domodedowo betraten, spürte ich sie - die Veränderung.

Drama Theater in Omsk, 2003
Biografie · 26. Dezember 2017
Jubiläum verpasst! Ja, ich hätte feiern können – ein Vierteljahrhundert meines Lebens in Deutschland. Vor 25 Jahren, am 4. Dezember 1992, nahmen meine Familie und ich Abschied von dem frostigen Moskau, wo wir fast zwei Wochen an der Deutschen Botschaft in der Warteschlange verbrachten (um die Visa zu bekommen). Im Flugzeug der Lufthansa hoben wir wahrhaftig und endgültig ab – in Richtung Frankfurt am Main. Dort empfingen uns überraschend milde Temperaturen … und eine völlig andere...

Biografie · 27. Januar 2015
An einem bitterkalten Tag, am 4. Dezember 1992, saß ich endlich mit meiner Familie im Flugzeug, das den Kurs nach Deutschland hielt. Darüber schrieb ich bereits. Nicht nur mein sehnlichster Wunsch ging in Erfüllung, sondern auch der meines Mannes und unserer Kinder. Fast zwei Jahre hatten wir auf diesen Moment gewartet – eine lange Odyssee, die mit viel Formalitäten, aber auch Kampf und Bangen verbunden war.