Depression. Bild-Quelle: seagul / pixabay
Depression · 28. Oktober 2018
Das Thema Depression kommt immer wieder in meinen Texten vor und trotzdem fehlen mir für die Beschreibung dieser grauen Hexe oft die passenden Worte. Ja, für mich ist sie eine graue Hexe und dazu auch noch mit vielen Gesichtern – es kann ein hämisch grinsendes, ein Panik einjagendes, ein aus der Ferne beobachtendes, es kann aber auch ein gleichgültiges und nichtssagendes Gesicht sein, aber es ist stets dunkel, farblos und hässlich. Mit einem Wort – grauenvoll. Sie nahm von mir Besitz,...

"Heimsuchung" von Nibiru und "Zersplittert" von Rosa Ananitschev
Persönliches · 21. Oktober 2018
NIBIRU schreibt ausdrucksstarke und wunderschöne Gedichte, die so viel an Lebenserfahrungen, Gefühlen und Empfindungen wiedergeben, dass ich oft denke - ja, genauso hätte ich es auch gern in Reime gefasst, wenn ich denn könnte. Aber zum Dichten fehlt mir das Talent, dafür kann ich jedoch ein bisschen Prosa ;-)

Persönliches · 12. August 2018
Zum ersten Mal wurde ich damit im Alter von neunzehn Jahren konfrontiert. Es war als ob sich plötzlich ein Aktenvernichter in meinem Kopf aktivierte, der meine Gedanken, Empfindungen und Erinnerungen lautlos kleinhackte. Wie vom Donner gerührt, verstand ich in dem Augenblick nicht, was da in meinem Hirn abgeht, und als nach relativ kurzer Zeit (Minuten, Stunden?) der 'Aktenvernichter' verschwand und den Platz für normale Gedanken wieder freigab, war ich sehr erleichtert. Ich schrieb diese...

Persönliches · 04. August 2018
Es war nicht nur der Sprung in eine fremde Welt, es war das Eintauchen in eine andere Atmosphäre ... damals, vor 25 Jahren. In eine wärmere Atmosphäre, sowohl im direkten als auch im übertragenen Sinne. Schon von dem Moment an, als wir das Areal der Lufthansa im Moskauer Flughafen Domodedowo betraten, spürte ich sie - die Veränderung.

Depression · 06. Februar 2018
Es gibt Tage, an denen ich schon beim Aufwachen weiß – dieser wird nicht gut … Ich öffne die Augen und möchte sie am Liebsten wieder schließen und so diesem qualvollen Gefühl entfliehen, dem Gefühl, das man als Depression bezeichnet. Ich hasse dieses Wort – seit dem Augenblick, als ich begriffen habe, dass sie Teil meines Lebens ist. Aber es hilft nicht, der Hass schreckt die graue Hexe (wie ich sie oft selbst nenne) nicht ab und lässt sie nicht verschwinden.

Biografie · 10. Januar 2018
Als NETzWorking-Aufgabe - Mein erster Versuch, eine Online-Präsentation zu erstellen - mit Sway (ein Dienst von Microsoft). Es hat Spaß gemacht, daran zu arbeiten, und ich glaube, sie ist mir einigermaßen gelungen. Aber schaut und urteilt selbst :-) Viel Vergnügen!
Drama Theater in Omsk, 2003
Biografie · 26. Dezember 2017
Jubiläum verpasst! Ja, ich hätte feiern können – ein Vierteljahrhundert meines Lebens in Deutschland. Vor 25 Jahren, am 4. Dezember 1992, nahmen meine Familie und ich Abschied von dem frostigen Moskau, wo wir fast zwei Wochen an der Deutschen Botschaft in der Warteschlange verbrachten (um die Visa zu bekommen). Im Flugzeug der Lufthansa hoben wir wahrhaftig und entgültig ab – in Richtung Frankfurt am Main. Dort empfingen uns überraschend milde Temperaturen … und eine völlig andere...

Biografie · 15. November 2017
Woher kommt sie – meine Liebe zum Buch, zum Schreiben, zum Papier? … Tatsache ist – in meiner Kindheit war ich nicht mit Büchern verwöhnt. Das erste Buch, mit dem ich Bekanntschaft machen und das ich mein Eigen nennen durfte, war ein Geschenk meines Vaters (das erste und auch das letzte seiner Art) – im Alter von fünf Jahren. „Das Märchen vom Fischer und dem Fischlein“ entführte mich zum ersten Mal in eine andere Welt, in das Reich der Fantasie. Ich war verzaubert, ich war hin...

Spiritualität · 03. November 2017
Vier Tage in München ... Nun sind Daggi und ich wieder zurück. Es war eine schöne Zeit mit zwei lieb gewonnenen Freundinnen. Wir sprachen über dies und das und jenes. Auch zu den Themen ‚Spiritualität‘ und ‚außergewöhnliche Erlebnisse‘ hatte jede von uns etwas beizutragen, sogar ich, obwohl – wie allgemein bekannt – ich ziemlich schweigsam bin und lieber anderen zuhöre als selbst rede. Woher schöpfen wir die Energie, was sind die besondere Orte, die uns inspirieren, an...

Trauer · 11. Oktober 2017
Meine liebe Schwester, es tut mir unsagbar leid, dass ich diese Zeilen erst jetzt schreibe und Du sie nicht mehr lesen kannst, dass ich Dich in meinem Buch nur am Rande erwähnt habe, obwohl mich mit Dir doch so vieles verbindet. Und es tut mir leid, dass wir in den letzten Jahren Deines Lebens außer gelegentlichem Telefonieren keinen regelmäßigen Kontakt hatten. Wie so oft, wird es einem bewusst, was man alles versäumt hat, erst dann, wenn es zu spät ist.

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